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1. Die Ursprünge der Emaillierung

Wir glauben, dass die Urheimat der Emailkunst etwa vor 3500 Jahren im Mittelmeer, zwischen Mykene und Zypern, lokalisiert sein kann. Offensichtlich ist diese Technik nicht plötzlich aufgetreten, sondern war sie die Frucht einer durch die Jahrtausende entwickelten Kenntnis. Wir können verschiedenen Techniken und Technologien identifizieren, die Vorläufer des Emails waren, besonders:

1- Glaspasten und Glasuren, benutzen erst in Ägypten schon etwa dem 5. Jahrhundert v.Chr.  Diese sind die zwei Materialen ähnlicher wirkliches Email. In Wirklichkeit stellten die Goldschmiede nur Glassteinen direkt im Metall.

2- Ägyptisch-Blau, also auf Italienisch „smaltino“ genannt. Es war etwa 2000 v.Chr. entwickelt und es ist ein Pigment mit Kobalt, das für dekorativen Ziele benutzt wurde.

3- Niello, d.h. eine schmelzbare schwarze Puder, die auf gravierten Metall aufgetragen wird. Die Technologien und die Auftragungsmethode der Niello-Technik sind dieselbe des Emails. Die Technik wurde bereits am Anfang der Eisenzeit im Mittelmeer weit verbreitet.

Links: Glaspaste, Ägypten, 5. Jahrtausend v.Chr. Rechts: Tellus-Ring, 3. Jahrtausend v.Chr.

Dann etwa 1500 v.Chr. entwickelten die mykenischen Goldschmieden und Glasmachern einer Art von Glas ähnlich der Edelsteinen, das auf Gold schmelzen kann und mit der Metalloberflache eine dauernde Verbindung bildete (nach A. H. Dietzel, Emaillierung, Springer-Verlag, 1981). Die früheste Emaille aus Mykene sind 1425 v.Chr.datiert und war nur blau: ab diesem Moment kann man mit mehrere Sicherheit die Emailgeschichte durch die archäologischen Funde entdecken. Man soll auch wissen, dass die Emailtechnik erst nur für Juwelen und religiösen Gegenstände benutzt wurde, sodass es sehr schwer ist, eine Emailgeschichte zu beschreiben.

Links: bronzene Dolche mit Edelmetalldekorationen. Rechts: teilweise emailliertes Zellenschmelz-Dolch aus Mykene, 14. Jahrhundert v.Chr., Athens Museum.

Der älteste Fund von wirklichem Email kommt aus Zypern während seines goldenen Zeitalters, als die mykenische Völker flohen auf die Insel Zypern nach die Invasion der Achäer. Die hohe Qualität der Gegenstände aus dieser Periode zeigt eine tiefe Kenntnis der Technik trotz der Seltenheit der Emailfunde. Die frühesten Beispiele sind die sechs goldenen Ringe aus einem Grab in Kouklia, datiert aus dem 13. Jahrhundert. Ein anderer bemerkenswerter Gegenstand ist der goldene Zepter von Kourion (die alte Hauptstadt der Insel), datiert aus dem 11. Jahrhundert, dessen Knoten auf einem 16 cm Stock installiert ist, und der mit Weiß-, Lila- und Grünemailfarben in der Zellen der Cloisonné-Arbeit dekoriert wurde. Der Zepter und die goldene Ringe sind heute im Museum Zypern in der Stadt Nikosia. 

Ein der sechs goldenen Ringe von Kouklia (1400-1000 v.Chr.).

Zepter von Kourion (1100 v.Chr).

Es ist nicht sicher, wenn im Alten Ägypten kennte man die Emailtechnik während der 18. Dynastie (1543-1292). Zu diesem Thema schrieb Ägyptologe T.G.H. James über die Nekhbet-Halskette auf dem Pektoral von Tutanchamun (1332-1323 v.Chr.): „In vielen der Schmuckstücke aus dem Grab von Tutanchamun hat man Zellenschmelzeinlagen observiert. Die echte Zellenschmelztechnik besteht darin, die Zellen mit Puderglas zu füllen, das dann in Position gefeuert wird, sodass ihre kleinen Gold-Gehege vollständig füllen und fest werden. Es ist noch nicht durch eine enge wissenschaftliche Untersuchung zu bestätigen, dass die Technik in diesem Fall verwendet wurde.“

Es ist dann schwer zu sagen, wenn diese ägyptischen Funde vor der hellenistischen Zeit wirklich Email oder nicht sind. Trotzdem sollen wir bemerken, dass man im Ägypten unter Tutanchamun seit etwa 50 Jahren ökonomischen Austausche mit Zypern als Einführe aus der Seevölker hatte. Das könnte di Präsenz des neuen Königreichs erklären.